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Stretching

Stretching (dt. Dehnen, Dehngymnastik) ist ein dehnbarer Begriff. Normalerweise wird aber unter «Stretching» eine mögliche Methode zur Verbesserung der Beweglichkeit verstanden. Dabei wird die zu dehnende Muskelgruppe unter Beugung oder Streckung der angrenzenden Gelenke unter Zug gebracht.
Unter anderem werden dynamische, statische, aktive und passive Formen der Dehngymnastik unterschieden, sowie verschiedene Mischformen. Keine der unterschiedlichen Formen von Dehngymnastik zeigt eindeutige, wissenschaftlich belegbare Vorteile gegenüber einer anderen.

Verschiedenste Arten der Dehngymnastik, so auch Stretching, sind fester Bestandteil des sportlichen Trainings und spielen auch in der Rehabilitation eine Rolle. Bestimmte Sportarten bedingen eine sehr gute oder sogar übermässige Beweglichkeit, so z.B. Kunstturnen und Rhythmische Sportgymnastik. Die von vielen Sportlern subjektiv empfundenen, dem Stretching oder der (verbesserten) Beweglichkeit zugeschriebenen positiven Effekte auf Leistungsfähigkeit, Erholung, oder Verletzungsrisiko konnten aber bisher wissenschaftlich ebenfalls nicht eindeutig belegt werden.

Kniearthrose = Knieprothese?

Sie sind dynamisch, aktiv, im besten Alter! Aber ab und zu zwickt beim Sport Ihr Knie. Doch nicht etwa wegen einer Arthrose? Sie sehen sich nämlich noch nicht als Prothesenträger. Oder noch nicht jetzt. Und überhaupt: Wo bleibt der Flüssigknorpel? Ist Arthrose nicht sowieso nur eine Lüge?

Versuchen wir, in der Ära des generellen Social-Media-Geschreis Ruhe zu bewahren und uns auf Fakten zu konzentrieren, soweit diese bekannt sind.

Ihr Kniegelenk: Beweglich. Stabil. Reibungsarm.

Unsere Gelenke sind Wunderwerke der Effizienz. Eine spiegelglatte Knorpelschicht bedeckt die gelenkseitigen Enden der Knochen und sorgt mit ihren einzigartigen mechanischen Eigenschaften für unnachahmlich wenig Reibung. Muskeln stabilisieren und bewegen das Gelenk, Bänder führen es in der korrekten Ebene.

Das Knie wird zudem durch zwei keilförmige Menisken geführt und gepuffert. Diese halbmondförmigen, faserknorpeligen Keile füllen die Lücke zwischen der gelenkseitigen Rundung des Oberschenkelknochens und der Fläche des Unterschenkelknochens auf, vergrössern dadurch die Auflagefläche im Knie und verteilen den Druck.

Was ist überhaupt «Arthrose»?

Mit Arthrose wird die Abnutzung eines Gelenks bezeichnet, welche normalerweise mit leichten degenerativen Veränderungen beginnt und bis zur vollständigen Gelenkszerstörung führen kann.

Der Gelenkverschleiss ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Ausdünnung des Knorpels.

Selbstverständlich sind bei der Arthrose jedoch alle oben beschriebenen Strukturen betroffen.

Die Gelenksschleimhaut kann sich entzünden und verdicken und den Knorpel weiter abreiben. Es bilden sich Knochenkanzeln, welche an Knorpel und Bändern reiben können. Die kniestabilisierenden Bänder und Menisken lockern aus, was zu Instabilität führen kann.

Die Ursache der Arthrose ist – wie alles im Leben – multifaktoriell. Mechanische Belastungen spielen aber eine bedeutende Rolle, ein Unfall kann den Abnutzungsprozess beschleunigen.

Schmerzt ein arthrotisches Gelenk immer?

Nein, ein arthrotisches Gelenk schmerzt nicht immer. Warum ein Gelenk schmerzt, ist nicht ganz klar, aber entzündliche Veränderungen, die Belastung, und die Instabilität machen aus einem arthrotischen Gelenk ein schmerzhaftes arthrotisches Gelenk.

Schematische Ansicht eines Meniskus-Hinterhornes. Je nach Form der Verletzung muss A) Ein Längsriss, oder B) ein Querriss genäht , C) ein Lappenriss entfernt, oder D) ein Wurzelriss durch einen kleinen Knochentunnel refixiert werden.

Therapiemöglichkeiten

Vor jeder Therapie steht die Diagnose. Das Wissen um die oben beschriebenen Veränderungen erlaubt eine Therapie, die auf das individuelle Abnutzungsmuster ihres Gelenkes abgestimmt ist. Denn leider existiert eine knorpelaufbauende Therapie noch nicht.

Entzündungen können medikamentös, mittels Tabletten oder Spritzen ins Gelenk gehemmt werden.

Die Belastung kann, z.B. durch Anpassen der Sportart, vermindert werden. Eine Veränderung der mechanischen Belastungsachse kann mit Einlagen und Schienen erreicht werden. Manchmal empfiehlt sich jedoch die operative, knöcherne Korrektur des mechanisch ungünstigen “O”- oder “X”-Beines.

Die Gelenkstabilität kann durch physiotherapeutisch begleitetes Kraft- und Koordinationstraining verbessert werden. Gerissene Meniskusanteile können operativ genäht, gelockerte Anheftungsstellen der Menisken wieder fixiert werden (siehe Abbildung).

Blockierende Knorpel- oder Meniskusteile, schabende Knochenkanzeln und vernarbte Schleimhaut müssen operativ entfernt werden.

 Erst dann, wenn wir uns als Ärzte durch gelenkserhaltende Massnahmen keine wesentliche Besserung ihrer Symptome mehr versprechen, empfehlen wir den künstlichen Gelenkersatz. Wir wenden die computerunterstütze Planung und Überprüfung der Operation mit der MAKO-Technik an, bei der die Knochenschnitte mit der roboterarm-assistierten Säge erfolgen. Durch diese Technik versprechen wir uns eine bessere Funktion ihres Knies – damit auch Sie Ruhe bewahren und aktiv bleiben können!

 

 

Praxis Aklin als Medical Partner / Schweizer Meisterschaften – Swiss Fitness Racing Championships

Wir sind dabei!

Samstag, 8. Juni 2019 – CrossFit Bern

Swiss Functional Fitness organisiert in diesem Jahr erstmals die Functional Fitness Schweizermeisterschaft. Jeweils 16 qualifizierte Damen und Herren werden in den sechs Testkategorien um den Titel kämpfen. Die besten drei Athleten beider Kategorien werden an der Weltmeisterschaft Ende August in Malmö SWE die Schweiz vertreten.

www.swissfunctionalfitness.ch

Entzündungshemmung einmal anders

Es müssen nicht immer die gängigen Medikamente sein. Ein Aloe Gel aus Mallorca hat uns überzeugt.

Aloe Vera Heiss/Kalt Gel 83% mit Chiliöl

Die Kombination von Aloe Vera Gel, Chiliöl und Menthol vermittelt ein angenehmes Wärmegefühl mit Tiefenwirkung. Es lockert und entspannt die Muskeln, z.B. im Nacken, Rücken oder Beinbereich. Durch den heiss und kalt Effekt werden Sehnen und Gelenkprobleme gelindert. Nicht auf Schleimhäute, offene Stellen, Wunden oder Augen bringen. Nach jeder Anwendung die Hände gründlich waschen.

Anwendung: Im gewünschten Bereich auftragen und leicht einmassieren.

Das Chili-Gel und andere Produkte der Aloe Vera Farm können in der Praxis gekauft werden.

Aloe Vera Farm Mallorca S.L. Aloe Vera Farm Mallorca S.L.

ELEKTROSTIMULATION COMPEX: nicht nur für Sportler!

Die Elektrostimulation wird beim Sportler schon lange angewendet. Sowohl für ein Konditions-Basistraining, muskuläre Erholung, Vorbeugung vor Verletzungen, als auch in der Rehabilitation und Schmerzbehandlung. Neuerdings wird die Technik auch während der Rehabilitation nach der Implantation von Kunstgelenken angewendet. Das Verfahren kann beim Aufbau nach einer Knietotalprothese helfen. Die Rehabilitation kann begünstigt werden.

Compex Geräte können in unsrer Praxis direkt gekauft werden.

 2004 Jan;34(1):21-9.

Wir bewegen Gelb-Schwarz! Orthopädische Klinik Bern (OKB)

Medical Partner von YB

Als Mitglied der OKB ist die Praxis Aklin ganz auf Gelb-Schwarz eingestellt!

Ihre Mannschaft – das Expertenteam der Orthopädischen Klinik Bern (OKB) behandelt Erkrankungen im Bereich der Schulter-, Ellbogen- und Handchirurgie, Hüft-, Knie- und Fusschirurgie. Durch den Zusammenschluss unterschiedlicher Kompetenzen schafft die OKB im Salem Spital in Bern ein einzigartiges Zentrum für Orthopädische Chirurgie mit individueller Behandlung und freier Arztwahl.

Das medizinische Fachgebiet Orthopädische Chirurgie ist spezialisiert auf die Behandlung und Erkennung von Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates. Aufgrund der erhöhten Lebenserwartung unserer Bevölkerung und dem vermehrten Bedürfnis nach körperlicher und sportlicher Freizeitaktivität nehmen die Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates eindeutig zu.

Dank dem Einsatz innovativer Medizinaltechnologien hat die Abklärung und Behandlung in den letzten Jahrzehnten eine beispiellose Entwicklung und einen wegweisenden Fortschritt durchlaufen. In Folge dessen sind im Fachbereich Orthopädische Chirurgie mittlerweile mehrere Spezialgebiete entstanden. Die Reaktion auf diese Entstehung ist, dass erfahrene Orthopäden sich unter dem Dach der Orthopädischen Klinik zusammengeschlossen haben. Jeder Arzt der OKB ist Spezialist auf seinem jeweiligen Gebiet. Somit ist das komplette Spektrum der Orthopädischen Chirurgie auf einem hohen Niveau abgesichert.

Das Expertenteam behandelt sämtliche Erkrankungen im Bereich der Schulter-, Ellbogen- und Handchirurgie, Hüft-, Knie- und Fusschirurgie. Die Vereinigung von Kompetenzen und Ressourcen setzt beste Voraussetzungen für eine effiziente Arbeit, ganzheitliche Patientenbetreuung und die optimale Nutzung gemeinsamer Synergien.

Die OKB ist ein einzigartiges Kompetenzzentrum für Orthopädische Chirurgie mit individueller Behandlung und freier Arztwahl. Wir setzen alles daran Ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Deshalb steht der Mensch bei uns immer im Mittelpunkt.

Fühlen Sie sich bei uns wohl – wir bewegen Schwarz-Gelb!

Erweiterung Praxis Dr. med. Balz Aklin

Es freut uns Ihnen mitzuteilen, dass Roger Vogel als Belegarzt im Salemspital Bern seine Arbeit aufgenommen hat. Er ergänzt das Team der Praxis-Aklin.

Das bisher vorhandene Behandlungsspektrum von Dr. med. Balz Aklin wird durch eine noch stärkere Sportorthopädie und Sportmedizin ergänzt.

Als Orthopäde fasziniert Roger Vogel vor allem die komplexe Biomechanik der Weichteile, sowie die gelenkserhaltende Chirurgie.

Als Sportmediziner und Diplomierter Trainer Spitzensport ist die Sportmedizin kraftvoll vertreten.

Sport und das Hüftgelenk

Die Hüfte und das Becken sind nach wie vor eine große Herausforderung für die Orthopädie. Eine schwierige Diagnose und komplexe Behandlung sowie unbefriedigende Resultate mit anhaltenden Schmerzen sind keine Seltenheit.

Mehrere Faktoren sind dafür verantwortlich. Die Hüfte ist bei Verletzungen viel seltener betroffen als andere Gelenke oder Körperregionen. Diese Verletzungen, sowie die damit verbundenen Diagnosen sind dadurch vielschichtiger. Viele Krankheitsbilder der Hüfte sind noch immer nicht in die gängigen Medizinlehren eingeflossen.

Häufig zeigen sich gleiche Symptome obwohl sehr unterschiedliche anatomische Strukturen betroffen sind. Daher müssen spezifische Verletzungsmuster, Beschwerden und Veränderungen genauestens erfragt werden. Ein fundiertes Wissen über die Weichteile, Knochenstrukturen und Bänder in der Hüftregion ist enorm wichtig.

Glücklicherweise ist es in letzter Zeit zu vielen Neuerungen und Veränderungen in der Diagnosestellung und Behandlung von Hüftproblemen gekommen. Die Therapiemöglichkeiten haben sich über die letzten Jahre stark verbessert. Die Beziehung zwischen dem Patienten und dem Arzt wurde ausgeweitet auf Trainer und Therapeuten, es entstand dadurch eine neue, bereichernde Teamarbeit.

Zudem wurde die Behandlung verschiedenen Sportarten angepasst. Die Prävention von Verletzungen wird gefördert und der Wiedereinstieg in den Leistungssport unterstützt. Gerade weil Hüftprobleme im Sport vermehrt Erwähnung finden, können die Trainings- und Therapiemöglichkeiten immer genauer angepasst werden.

Eine Individuelle Behandlung ist wichtig

Gelenkserhaltende Therapie, Hüftspiegelung

 

Die Therapiemöglichkeiten der Hüfte waren lange sehr limitiert. Schon die schwierige Zugänglichkeit dieses Gelenkes führt zu einer erschwerten Therapie.

Die Bildgebung in der Hüfte konnte jedoch optimiert werden. Ein eigens errechnetes MRI der Hüfte zeigt heute viel mehr Strukturen als früher. Dadurch kann die Therapie besser den Gegebenheiten angepasst werden. Die hüfterhaltende Chirurgie entstand aufgrund der Hüftluxation und erhält durch die sich rasch entwickelnde Hüftspiegelung erneut Auftrieb.

Die Grenzen des Machbaren haben sich immer mehr verschoben. Was früher durch einen großen Eingriff behandelt werden musste, kann heute durch eine schonende Spiegelung gelöst werden. Die dafür benötigten operativen Techniken und Instrumente haben sich deutlich verfeinert. Deshalb werden die, insbesondere für die Weichteile problematischen, großen Eingriffe zunehmend weniger notwendig.

Die Integrität der Weichteile ist wichtig für eine gute Funktion des Gelenkes. Dies wurde insbesondere bei der Hüfte lange unterschätzt. Eine moderne Behandlungsmethode sollte auf einer Zeitachse über das Leben des Patienten betrachtet werden. Trotz eines erfolgreich durchgeführten Eingriffs muss immer mit einem Folgeeingriff gerechnet werden. Wird ein Hüftgelenk ohne Schonung der Weichteile in jungen Jahren operiert, zeigen sich im weiteren Leben Beeinträchtigungen, welche kaum mehr ausgebessert werden können. Das Hüftgelenk reagiert darauf sehr sensibel. Wird bei einer voroperierten Hüfte nach vielen Jahren ein Hüftgelenksersatz mit Weichteilschaden durchgeführt, zeigen sich häufig Restbeschwerden und anhaltende Schmerzzustände. Das Resultat wird dadurch deutlich beeinträchtigt. Jede operative Methode muss einen eventuell notwendigen Folgeeingriff im weiteren Patientenleben ohne Einbussen ermöglichen. Deswegen müssen möglichst schonende Methoden bevorzugt werden. Ein grosser Vorteil der Hüftspiegelung ist, dass dieser Eingriff auch mehrfach mit geringem Risiko durchgeführt werden kann.

Nicht Gelenkserhaltende Therapie, MicroHip-Technik

 

Auch in der nicht gelenkserhaltenden Hüfttherapie hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Neue Konzepte, Techniken und Materialien sind vorgestellt worden. Minimalinvasive Operationstechniken haben sich zunehmend bewährt, wobei unsere MicroHip-Technik speziell erwähnt werden muss. Dabei werden die Weichteile geschont, die Muskulatur und deren Funktion wird durch diese Operationstechnik kaum beeinträchtigt. Sollte ein derart operiertes Gelenk im weiteren Lebensverlauf nochmals operiert werden, können in der Regel sehr gute Resultate erzielt werden.

Normalerweise kann der Verlust von Knochensubstanz durch eine moderne Prothesengestaltung gut korrigiert werden. Schäden im Bereich der Weichteile mit Verlust der Muskelfunktion können jedoch nicht zufriedenstellend verbessert werden. Eine minimale Beschädigung dieser Strukturen während der Operation ist daher immer noch ein sehr wichtiger Faktor für ein gutes Resultat.

 

Für mehr Effizienz in unserem Gesundheitswesen

Seit dem 04.03.2019 erscheint in vielen Personenwagen der BLS und in Printmedien eine Kampagne der Ärztegesellschaft des Kantons Bern. Sie bezweckt die Bestärkung des Vertrauens und des Ansehens der Ärztegesellschaft und ihrer Mitglieder in Bevölkerung und Politik. Sie soll das Verständnis für die Anliegen der Ärztinnen und Ärzte durch eine Verkoppelung ihren Anliegen mit jenen der Patientinnen und Patienten steigen.

In Form eines fiktiven Dialogs lassen wir die Patienten ultimativ sagen, was sie von den Ärzten erwarten. Und wir sagen ebenso klar und deutlich, was wir von der Politik erwarten, um unsere Aufgaben zum Wohle der Patienten und des gesamten Gesundheitswesens der Schweiz optimal erfüllen zu können.

https://www.berner-aerzte.ch/startseite.html